Lippstadt

Das Venedig Westfalens

Der Name der Stadt und auch ihr Bei­name „Venedig Westfalens“ ist natürlich auf den Fluss Lippe zurückzuführen, der den Ort gleich mit mehreren Armen durchfließt. Die Stadt liegt in einer gepflegten Parklandschaft und präsentiert sich aufgrund ihrer ausgedehnten Flussläufe im Stadtgebiet als reizvolles Ausflugsziel. Auch sonst hat die pulsierende Stadt an der Lippe eine Menge zu bieten: Ein hoher Erholungswert, eine gepflegte und großzügige Fußgängerzone mit attraktiven Geschäften und ein gutes gastronomisches Angebot. Nicht zuletzt bieten namhafte Industrie­unternehmen eine große Zahl von Arbeitsplätzen an. Schon im Mittelalter zählte Lippstadt zu den schönsten Städten Westfalens. Heute bestimmen Tradition, Attraktivität, Exklusivität und eine gemütliche Atmosphäre das Leben in der Stadt.

Lippstadt als Handelsstadt

Durch die Lage an der Lippefurt und die Verleihung der Stadtprivilegien wurde Lippstadt ein bedeutender Handelsknotenpunkt. Spätestens seit 1244 existierte der erste Jahrmarkt in der Stadt. Lippstadt profitierte vom Angebot der Händler sowie von deren Standgeldern. Große wirtschaftliche Entwicklung bedeutete im Mittelalter die eigene Münzprägung. Gab es erst nur Nachprägungen englischer Münzen, tauchten in der Mitte des 13. Jahrhunderts erstmals eigene Münzen mit lippischer Rose auf. Lippstadt war Mitglied im zweiten westfälischen Städtebund und im 12. und 13. Jahrhundert auch Mitglied der Hanse. 1540 wurde die Stadt zur Prinzipalstadt der Hanse erhoben und war Mitglied bis zur deren Auflösung im Jahre 1669.
Während der Reformation, dem dreißigjährigen Krieg und der Festungszeit, war auch Lippstadt von den damals fast unvermeidlichen Großbränden, Hexenprozessen und Epidemien geprägt. Insgesamt waren viele tausende Tote zu beklagen, der Handel lag darnieder und die Versorgungslage der Bevölkerung war schlecht. Die Stadt hatte sich kaum davon erholt, da folgte der siebenjährige Krieg. Die Stadt lag mitten im Durchmarschgebiet und war des Öfteren besetzt oder eingekesselt.

Impressionen aus Lippstadt

Lippstadt erleben

Die Hauptschlagader der Innenstadt ist die Lange Straße. Es wird ja sehr viel vom Sterben der kleinen Geschäfte gesprochen. Sie machen die Lebensqualität der Stadt für die Besucher und die „Einheimischen“ aus. In Lippstadt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher und intakter Fachgeschäfte, Boutiquen, Eisdielen und Gastronomien. Im Verlauf von Südertor, Lange Straße und Lippetor überquert man die Lippe bzw. deren Umfluten und den Schifffahrtskanal insgesamt viermal. Auf dem Weg durch die Stadt erleben Sie ein reizvolles Nebeneinander parkähnlicher Grünanlagen, schmucker Fachwerkhäuser, Systemgastronomien wie das Café Extrablatt und Traditionshäuser wie den „Goldener Hahn“. Im „Goldener Hahn“ z.B. gibt es neben den obligatorischen Steaks noch den klassischen Eintopf, Suppen und Kasseler mit Sauerkraut. Bei einigen Restaurants, wie z.B. beim Tivoli, befindet sich der Biergarten direkt an der Lippe auf einer Flussinsel – im Sommer ein „Lieblingsplatz!“.

Auch das moderne Stadttheater hat „ganz nah am Wasser gebaut“, ist mit 787 Plätzen im wahrsten Sinne des Wortes „Lippstadts großes Haus“ und bietet von der Lippe aus gesehen in den Abendstunden einen sehr schönen Anblick. In Lippstadt gibt es immer Interessantes zu entdecken: historisches, künstlerisches oder idyllisches. Wasser jedoch ist das Lebenselixier der Stadt. Licht, Wasser und Leben sind die Leitbilder. Große und kleine Hotels, trendige und traditionelle Gastronomien laden zu einem ausgedehnten Lippstadt-Ausflug ein.

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